Modulbeschreibungen

Kursleiter/-innenausbildung 2017 und 2018

 

Modul 1K:  Kommunikation / Geschichte / Recht / Didaktik

KL: Kommunikation: Silke von Hoffmann, Quilt-Geschichte und Didaktik: Elke Burko,
      Recht: Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Heinz.

Im ersten Teil wird gezeigt, wie man mehr Sicherheit bei öffentlichen Auftritten gewinnen kann. Dieser Baustein bietet vielfältige Anregungen für ein sicheres Auftreten in der Gruppe so z.B. für den Umgang mit Lampenfieber. Es wird Handwerkszeug zum Umgang mit Konflikten, Ärger und Spannungen („Am liebsten würde ich mich verkriechen!“ – „Dieser Mensch macht mich wahnsinnig!“) erläutert. Es wird gezeigt, welche Grundstrukturen menschlichen Verhaltens zu kritischen Situationen führen – und welche Methoden es gibt, mit schwierigen Situationen in Gruppen, mit Teilnehmenden und im Alltag konstruktiv und effektiv umzugehen.

Um eine optimale Planung eines Kurses zu gewährleisten werden hier Didaktik und Methodik zur Durchführung eines Kurses erarbeitet. Dazu gehören Kursbeschreibungen, Materiallisten, sowie eine Einführung in die Erstellung von Arbeitsblätter am PC.

Die Patchwork-Geschichte von der Antike bis in die Gegenwart wird Ihnen anhand einer Präsentation vorgestellt.

Im dritten Teil dieses Moduls wird Sie der Rechtsanwalt Dr. Heinz über die rechtliche Situation als Kursleiterin informieren: Was darf ich als Kursleiterin? Was muss beachtet werden z. B. Copyright, Fotografieren, Verwendung von Texten aus Publikationen. Was ist bei der Erstellung von Arbeitsanleitungen erlaubt.

 

Modul 3K:  Nachwuchsförderung

KL: Eli Thomae
Wie unterscheidet sich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen von der mit Erwachsenen?
Wie sehen die Wünsche der Kinder und Jugendlichen an eine Kursleiterin aus?
Wie betreue ich Kinderarbeiten?
Wie schreibe ich eine kindgerechte Anleitung?
Das alles sind Fragen, die wir in dem Modul „Nachwuchsarbeit“ gemeinsam beantworten wollen. Wir werden uns analytisch, theoretisch und selbstverständlich auch praktisch der Aufgabe stellen, mit Kindern und Jugendlichen eine gute Zusammenarbeit zu erreichen und sie möglichst individuell zu betreuen und zu fördern.

 

Modul 6: Lehrprobe

KL:  Bea Galler und Elke Burko
Jede Teilnehmerin der Kursleiterausbildung hält eine Lehrprobe mit den weiteren Teilnehmerinnen ab. Die Themen (Hand- als auch Maschinentechniken) werden zugelost. Die Zeit für die praktische Lehrprobe umfasst 2 x 45 Minuten.

Vorher muss eine selbst erstellte Kursbeschreibung und Materialliste eingereicht werden.

In diesen Lehrproben müssen keine fertigen Teile entstehen; entscheidend ist die Übermittlung der Technik an die Kursteilnehmer!

Im Anschluss findet eine Besprechung über die Lehrprobe statt, in der auch Kursbeschreibung und Materialliste begutachtet werden.

Alle Muster sollten in einer einheitlichen Größe gearbeitet werden, um sie im gemeinsam erstellten Kursordner zu sammeln. So hat jede Teilnehmerin zum Abschluss ihrer Ausbildung einen Fundus von vielen Anleitungen.

Alle Kursarbeiten und der zu erstellende Abschluss-Quilt werden vor der Zertifikatsvergabe, die immer an den folgenden Patchworktagen stattfindet, beurteilt.

 

Änderungen vorbehalten!

Stand: Jan.2017